Die Welt der Drohnenvermessung hat sich zum Start des Jahres 2026 rasant weiterentwickelt. Mit der Einführung der DJI Zenmuse L3 wurde ein neuer Maßstab für integrierte Workflows gesetzt – doch für viele Profis in Europa stellt sich eine entscheidende Frage: Möchte ich mich langfristig an ein geschlossenes, chinesisches Ökosystem binden?
Wenn Sie nach einer leistungsstarken DJI L3 Alternative suchen, die nicht nur technisch überzeugt, sondern auch das Thema Datensicherheit ernst nimmt, dann ist der brandneue YellowScan Venturer genau das richtige Werkzeug für Sie. Er ist weit mehr als nur ein Sensor; er ist die europäische Alternative für alle, die Unabhängigkeit und Präzision fordern.
Der YellowScan Venturer: Ein echtes Kraftpaket aus Europa
Hauptmerkmale & Spezifikationen auf einen Blick:
✅ Sicherheit auf Behördenniveau – Vollständig lokale Datenverarbeitung mit CloudStation gewährleistet Datensouveränität und -schutz.
✅ Universelle UAV-Kompatibilität – Nahtlose Integration mit einer Vielzahl professioneller Drohnen für maximale Flexibilität.
✅ Adaptives 360°-Scanning – Vollständiges LiDAR-Sichtfeld mit zwei Global-Shutter-Kameras für eine umfassende Datenerfassung.
✅ Trimble Applanix APX-RTX IMU – Liefert höchste Präzision und Zuverlässigkeit bei jeder Mission.
✅ Schnelle & intuitive Workflows – Vollständig in das YellowScan-Ökosystem integriert für optimierte Arbeitsabläufe.
Der Venturer ist das neueste Mitglied der UAV-fokussierten Produktfamilie von YellowScan. Hergestellt in Montpellier, Frankreich, verkörpert er alles, was einen modernen, europäischen Laserscanner auszeichnet: Robustheit, Flexibilität und höchste Präzision.
Was ihn besonders macht? Er ist ein non-chinese Laserscanner, der vollständig NDAA-konform ist. Das ist besonders für Unternehmen entscheidend, die für Behörden, im Bereich kritischer Infrastrukturen oder an internationalen Ausschreibungen arbeiten, bei denen Hardware aus China zunehmend ausgeschlossen wird .
Die technischen Highlights des Venturer auf einen Blick:
Um Ihnen den Vergleich zur L3 zu erleichtern, haben wir die Kerndaten des Venturer hier übersichtlich zusammengefasst:
| Feature | YellowScan Venturer (Neuheit 2026) | DJI Zenmuse L3 |
| Präzision | 1,5 cm | 1,2 cm |
| Genauigkeit | 2 cm | 3 cm |
| Reichweite | 150 Meter | bis zu 950 Meter |
| Max. Echos | 5 Echos | bis zu 16 Echos |
| Punktrate | 300.000 Punkte pro Sekunde | bis zu 2.000.000 Punkte pro Sekunde |
| Sichtfeld (FoV) | 360° (Standard) / 120° (Burst Mode) | 80° x 80° (Non-Repetitive / Star-Mode) |
| Gewicht | Unter 2,5 kg | 1,60 kg (ohne Gimbal-Adapter) |
| IMU | Applanix APX-RTX 20 (High-End) | DJI POS (Hochpräzises integriertes System) |
| Kameras | Dual 5 MP Global Shutter (Onboard) | Dual 100 MP Mapping-Kameras (4/3 CMOS) |
| Software | CloudStation | DJI Terra |
| Plattform-Kompatibilität | Multi-Plattform (Gremsy, Skyport, QRA) | Exklusiv DJI Matrice 400 |
Warum der Venturer die perfekte L3 Alternative ist
Während die DJI L3 mit beeindruckenden Reichweiten von bis zu 950 Metern wirbt , spielt der Venturer seine Stärken dort aus, wo es auf das Detail ankommt. Eine Reichweite von 150 Metern ist für die meisten UAV-Anwendungen (typische Flughöhe 50-100m) absolut optimal und liefert beim Venturer Daten in einer exzellenten Qualität, die oft über das hinausgeht, was Massenmarkt-Produkte leisten können.
1. Burst Mode: Detailtiefe, wo sie gebraucht wird
Ein echtes Highlight des Venturer ist der Burst Mode. Während man im Standard-Modus ein 360°-Sichtfeld hat, konzentriert der Burst Mode die Laserenergie auf 120°. Das Ergebnis? Eine massive Steigerung der Punktdichte in Ihrem Scanbereich, ohne dass die Genauigkeit leidet. Perfekt für die Erfassung von Stromleitungen oder komplexen Strukturen!
2. Highend-Sensorik von Applanix
Im Inneren des Venturer arbeitet eine Applanix APX-RTX 20. Wer aus der Vermessung kommt, weiß: Applanix ist der Goldstandard für Flugbahn-Berechnungen. Sie erhalten bereits während des Flugs eine präzise Live-Trajektorie. Die DJI L3 nutzt ein internes System, das zwar gut funktioniert, aber bei anspruchsvollem Post-Processing oft nicht die gleiche Flexibilität bietet wie die Industriestandard-Lösungen von Applanix.
3. “Yellow Touch” – Bedienung direkt am Gerät
Das neue, hochauflösende Yellow Touch Display ist viermal größer als beim Vorgängermodell Explorer. Es zeigt Ihnen sofort den Systemstatus und die Einsatzbereitschaft an. Kein Raten mehr, ob der Scanner bereit ist – ein kurzer Blick auf den Sensor genügt.
Flexibilität schlägt Systemzwang
Einer der größten Vorteile des Venturer als DJI L3 Alternative ist seine Plattform-Unabhängigkeit. Die DJI L3 ist exklusiv an die Matrice 400 gebunden . Der Venturer hingegen ist ein Teamplayer:
- DJI Matrice 300/350: Mittels Gremsy Mounting Bracket lässt er sich problemlos an Ihre bestehende Flotte montieren.
- Multi-Plattform: Dank des Quick Release Adapters (QRA) wechseln Sie werkzeuglos zwischen einer DJI-Drohne, oder einer Hexadrone Tundra.
Dies sichert Ihre Investition langfristig. Wenn Sie Ihre Drohne wechseln, nehmen Sie Ihren Scanner einfach mit.
Ein Wort zur DJI Zenmuse L3
Verstehen Sie uns nicht falsch: Die DJI L3 ist ein beeindruckendes Stück Technik für den Massenmarkt. Sie bietet eine tiefe Integration und eine sehr hohe operative Geschwindigkeit. Falls Sie mehr über die spezifischen Details der L3 erfahren möchten, empfehlen wir unseren ausführlichen Blogartikel, in dem die und ihre Stärken im DJI-Ökosystem detailliert beschrieben werden.
Wenn jedoch Datensicherheit, europäische Herkunft und maximale Präzision auf der Agenda stehen, ist der Venturer der klare Sieger.
Software & Workflow: Datensouveränität garantiert
Beim Venturer behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten. Mit dem kostenlosen Cloud Station Viewer visualisieren Sie Ihre LAS-Dateien und teilen sie mit Kunden. Das neue Lizenzmodell Prospect Complete speichert die Verarbeitungslizenz direkt auf der Trajektorie-Datei (T04). Das bedeutet für Sie: Weniger Software-Chaos und ein transparenter Workflow.
Fazit: Bereit für die Geo Week 2026?
Der offizielle Startschuss für den YellowScan Venturer fällt am 16. Februar 2026 auf der Geo Week . Er ist die Antwort auf die steigende Nachfrage nach einem non-chinese Laserscanner, der keine Kompromisse bei der Leistung macht.
Egal ob Sie Regierungsprojekte betreuen, kritische Infrastrukturen vermessen oder einfach nur das beste Werkzeug für Ihre Multi-Plattform-Flotte suchen – der Venturer ist die europäische Alternative, auf die viele gewartet haben.
Sie möchten mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns für eine Demo und erleben Sie, warum der Venturer die neue Benchmark für professionelle UAV-LiDAR-Systeme setzt!