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Baudienstleister steigert dank Vermessungsdrohne die eigene Effizienz – AUGEL

Augel ist ein Baudienstleister für Arbeiten in hochsensiblen Industrieanlagen und der Energiebranche. Der Fokus des Unternehmens liegt dabei immer auf hochmoderner technischer Ausstattung. Auf der Suche nach einer zuverlässigen Lösung für effiziente Vermessungen hat sich Augel für MOST Robotics als Partner entschieden. Nicht nur eine spürbare Vereinfachung bestehender Prozesse war die Folge. Die Lösung erlaubte dem Unternehmen sogar einen wertvollen Beitrag beim Wiederaufbau nach dem Hochwasser im Ahrtal zu leisten.

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Partnerschaft: Quantum-Systems

MOST Robotics ist nun offizieller Distributor für Quantum-Systems.

Wir freuen uns, dass wir durch die Erweiterung unseres Produktportfolios durch die Trinity F90+ unseren Kunden jetzt auch für große Vermessungs- und Inspektionsaufgaben die richtige Hardware bieten können.

Mit der Trinity F90+ liefert der deutsche Hersteller Quantum-Systems ein Flugsystem, das die Vorteile eines senkrecht startenden Copters mit den effizienten Flugeigenschaften eines gleitenden Starrflüglers verbindet.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

🔸 Weitere Informationen finden Sie unter: https://mostrobotics.com/trinity-f90

🔸 Konfigurieren Sie jetzt ihr System: https://mostrobotics.com/konfigurator-auswahl/

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YellowScan Demo Day 13.10.21

Am 13. Oktober 2021 veranstalten wir den ersten YellowScan Demo Day in Deutschland. Dort demonstrieren wir die YellowScan Produktpalette in Kombination mit unseren Acecore Drohnen.

Wir halten es für sehr wichtig, das potentielle Kunden einen unverbindlichen Einblick in unsere Systeme erhalten können. Dabei soll nicht nur der einzelne Drohnen-Flug gezeigt, sondern der gesamte Workflow abgebildet werden. Von Routenplanung & Vorbereitung bis zur Auswertung und dem fertigen 3D Modell zeigen wir alle Schritte die nötig sind.

YellowScanDemoDay im Überblick:

• Routenplanung für autonomen Flug
• Inbetriebnahme von Drohne & LiDAR
• Befliegung auf dem Testgelände mit verschiedenen Nutzlasten (LiDAR & RGB)
• Live-Prozessierung der Daten
• Auswertung der Punktwolken & der erreichten Genauigkeit
• Vergleich von LiDAR & Photogrammmetrie Daten

Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

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Release: ZOE Zetona

Voller Stolz dürfen wir euch nun unsere neue MOST ZOE Zetona vorstellen. Diese Inspektionsdrohne ermöglicht nicht nur einen Kamera-Neigungsbereich von 180°, sondern auch ein redundantes Motorkonzept, welches den Einsatz von 2 getrennten Rotoren an einem Motor ermöglicht.
Damit ist die MOST ZOE Zetona ideal für die Inspektion von Brücken oder Hallendächern geeignet, da auch Bereiche oberhalb der Drohne inspiziert werden können. Als Nutzlast eignet sich unter anderem die SONY A7R IV oder die PhaseOne iXM Serie.

🔥Alle Features der MOST ZOE Zetona im Überblick:
• 180° Blickwinkel der Kamera
• Wahlweise als Quadro- oder Oktokopter konfigurierbar
• Hinderniserkennung
• Geo-Daten (GPS-Position) werden direkt in die EXIF Daten geschrieben
• RTK-fähig
• Single- & Dual-Operator
• Ultra-mobil & geschützt durch den passenden Zetona Rucksack

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BOS Drohne – Das RICHTIGE Gerät für Polizei, Feuerwehr & Rettungskräfte

1. BOS Drohnen

BOS-Drohnen sind für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Immer mehr Behörden und Organisationen setzten auf Drohnen, um ihren Arbeitsalltag zu optimieren und zu vereinfachen. Diese Drohnen, sind im Gegenteil zu normalen Consumer Drohnen perfekt auf die Anwendungsfälle von Feuerwehr, Polizei und Co. abgestimmt und sind das ideale Werkzeug für risikobehaftete Einsätze.

Die schnelle Einsatzbereitschaft und die vielfältigen Einsatzgebiete von BOS-Drohnen ermöglichen nicht nur einen schnellen Überblick über die Situation, sondern noch viele weitere spannende Vorteile, welche in diesem Beitrag behandelt werden.

2. Welche Behörden nutzen bereits BOS-Drohnen?

  • Feuerwehr
  • Technisches Hilfswerk THW
  • Polizei
  • Berg- und Seenotrettung
  • Katastrophenschutz
  • Rettungskräfte
    • Johanniter Unfallhilfe
    • Malteser Hilfsdienst
    • Arbeiter Samariter Bund ASB
    • Deutsches Rotes Kreuz DRK
    • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG
    • Uvm.

3. Einsatzgebiete

Bei der Personensuche kommt es vor allen Dingen auf Schnelligkeit an. Mit einer BOS-Drohne können Sie in wenigen Minuten in der Luft sein, um mit Wärmebild- oder Zoomkameras die Gegend zu durchsuchen. Die einfache Steuerung ermöglicht auch in stressigen Situationen keine Überforderung des Piloten durch unnötige Anzeigen. Dank der Wärmebildkamera behalten Sie selbst bei schlechten Witterungsbedingungen oder bei Nacht den Überblick. In schwerzugänglichen Gebieten, wie Wäldern oder in den Bergen kann eine Drohne mühelos viel größere Flächen durchsuchen als Bodenpersonal. Da die Anforderung eines Helikopters mit extremen Kosten verbunden ist, können Drohnen gewisse Anwendungsbereiche des Helikopters weitaus günstiger übernehmen. Dabei ist aber zusagen, dass die Drohne den Helikopter nicht ersetzen, sondern nur sinnvoll ergänzen soll. Durch passende Beleuchtung (nach LuftVO) der BOS-Drohne ist auch ein sicherer Einsatz von Drohne und Helikopter gemeinsam möglich.

Die Tatortvermessung ermöglicht die Erstellung einer 3D Karte des Tatorts/ Unfallorts, welche auch im Nachhinein zur Klärung der Schuldfrage, Beweissicherung, sowie der Unfallrekonstruktion genutzt werden kann. Dabei kann nicht nur Personal gespart werden , da weniger Einsatzkräfte vor Ort gebraucht werden, sondern auch Zeit, da die autonome Vermessung um ein wesentliches schneller als die Händische Vermessung ist. Außerdem können Unfallstellen (Bsp. Autobahnen) schneller wieder geräumt und freigegeben werden, da Messungen zwischen Beweisstücken oder sonstiges in der 3D Karte machbar sind.

Bei der Brandherderkennung zählt jede Minute. Mit einer BOS-Drohne können Sie in kürzester Zeit einen Brandherd per Wärmebildkamera aus der Luft erkennen und ihren Einsatz darauf auslegen. So können potentielle Gefahrenquellen frühzeitig erkannt und entsprechend reagiert werden.

Bei Groß-Veranstaltungen, wie Konzerten oder Demonstrationen kann es schwer sein den Überblick zu behalten. Mit einer BOS-Drohne ist die Erkennung von Problemzonen sehr schnell möglich. Personen in Not können schnell lokalisiert, oder Ansagen über Lautsprecher an der Drohne übermittelt werden. Um auch über längere Zeiträume nicht landen zu müssen, können Kabelgebundene Systeme genutzt werden. Dabei ist die Drohne mit einer Ladestation am Boden über ein Kabel (bis zu 120m) verbunden, über das die Drohne konstant mit Strom versorgt wird.

4. Die Nutzlasten

Der Vorteil einer BOS-Drohne sind die vielen möglichen Nutzlasten, welche auf verschiedene Einsatzmöglichkeiten zugeschnitten sind.

Dazu gehören unteranderem Wärmebildkameras, mit denen eine einfache Visualisierung von Temperaturunterschieden möglich ist. Dies ist äußerst hilfreich bei der Personensuche oder der Brandherderkennung. Die Wärmebildkamera kann auch bei schlechten Sichtverhältnissen, oder bei Nacht genutzt werden, um selbst in unübersichtlichen Gebieten nicht den Überblick zu verlieren. Dabei kann bei der Verwendung von radiometrischen Wärmebildkameras sogar eine Aussage über die tatsächliche Temperatur getroffen werden.

Zoomkameras ermöglichen auch auf weite Distanz ein genaues Bild zur Personensuche, oder Inspektion von Gefahrenbereichen. Überwachung von großen Menschenmengen (Groß-Veranstaltungen/ Demonstrationen, etc.) ermöglichen eine schnelle und weitsichtige Beurteilung der Lage, um passende Reaktionen umzusetzen. Außerdem können Täter (Polizei) aus der Ferne observiert werden, ohne auffällige Hubschrauber ein zusetzten.

Die Verwendung von speziellen Gasmessgeräten/ Schadstoffmessgeräten können aufschlussreiche Informationen über Brand, oder Gefahrenstellen liefern. Durch eine BOS-Drohne mit Gasmessgerät können Messungen an schwer zugänglichen Orten gemacht werden, wo Einsatzkräfte nicht hinkommen, ohne sich einem erheblichen Risiko auszusetzen.

5. Wichtige Eigenschaften einer BOS-Drohne

Eine BOS-Drohne sollte diverse Funktionen aufweisen, damit ein reibungsloser und vor allem sicherer Einsatz gewährleitet ist.

Die Redundanz des Systems. Da einzelne Bauteile immer mal versagen können, ist es enorm wichtig, dass das BOS-System die wichtigsten Komponenten in doppelter oder dreifacher Ausführung verbaut hat. So können Fehler frühzeitig erkannt und auf das Reserve-System umgeschaltet werden. Dazu gehören eine redundante IMU (Positionierungseinheit), welche im Idealfall sogar dreifach ausgelegt sein sollte. So kann, falls eine IMU falsche Werte ausgibt, anhand der beiden übrigen durch eine Plausibilitätsprüfung, der Fehler erkannt und eingegriffen werden. Das gleiche gilt für das Kompass-Modul.

Redundante Akkus, sorgen im Falle eines Akkuschadens dafür, dass eine BOS-Drohne nicht einfach vom Himmel fällt, sondern ein zweiter Akku den Verlust kompensiert.

Mindestens 6 Motoren (Hexacopter) sollte eine BOS-Drohne haben. Das hat den einfachen Grund der Ausfallsicherheit. Fällt bei einem Quadcopter (4 Motoren) ein Motor aus, oder ein Propeller wird beschädigt (Vögel, Kollision, etc.) stürzt das Gerät ab. Bei einem Hexacopter (6 Motoren) kann 1 Motor / Propeller ausfallen und das Gerät kann trotzdem landen. Bei einem Octocopter (8 Motoren) können bis zu 2 Motoren / Propeller ausfallen und das Gerät kann noch landen.  Machen Sie also nicht den Fehler und sparen Sie beim Antriebskonzept!

Beim Fliegen über Menschenmengen, oder gefährlichen Einsatzbereichen ist ein Fallschirm unerlässlich. Dieser ist in erster Linie nicht dazu da, um die Drohne unversehrt an den Boden zu bringen, sondern um Personen oder Gefahrengüter nicht zu erschlagen.

Um eine BOS-Drohne bei Nacht, oder in Kooperation mit einem Helikopter zu nutzen muss eine angemessene Beleuchtung (nach LuftVO) angebracht sein. Diese soll einerseits dem Piloten helfen die Drohne auch in weiterer Entfernung noch wahrnehmen zu können, aber auch den sicheren Umgang mit anderen Luftfahrzeugen gewährleisten.

Eine externe FPV-Kamera (First-Person-View) sollte auch vorhanden sein. Die FPV Kamera ist eine starre, in Flugrichtung montierte Kamera, die die Orientierung des Piloten verbessert. Sollte das Gimbal mit der Kamera in eine andere Richtung zeigen, als der Flugrichtung, kann es ganz schnell zu Verwirrung beim Piloten kommen. Die Folge sind meist Kollisionen oder Abstürze des Systems. Deshalb sollte der Pilot nur per FPV Sicht die Drohne manövrieren und die Steuerung der Nutzlast (Gimbal) durch einen zweiten Piloten vorgenommen werden.

Natürlich gibt es nicht nur technische Eigenschaften, die erfüllt sein sollten. Eine schnelle Einsatzbereitschaft ist das A und O im BOS Bereich. Was nützt einem eine super sichere, redundante Drohne, wenn Sie erst mühevoll und zeitaufwendig einsatzbereit gemacht werden muss. Eine einfache Fernsteuerung sorgt auch im Ernstfall für eine intuitive Bedienung, ohne das Handbuch zücken zu müssen. Witterungsbeständigkeit ist auch sehr wichtig, denn dem Wetter ist es egal, ob im Einsatz geflogen werden muss.

Weitere Funktionen, welche allerdings nicht zwingend nötig sind, wären zum Beispiel:

  • Funktionen wie autonome Start- und Landemanöver
  • Return-To-Home (Drohne fliegt automatisch zum Startpunkt zurück)
  • Hinderniserkennung (zum Schutz vor Kollisionen)
  • schneller Tausch von Propellern möglich

Mit diesem Wissen sind Sie bestens aufgestellt, um die richtige Kaufentscheidung für eine BOS-Drohne zu treffen. Sollten Sie dennoch Fragen haben können Sie uns gerne per E-Mail kontaktieren.